Vorschau auf den Zürcher Renntag

02.05.2019 14:48:39

Sportliche Höhepunkte am laufenden Band sowie das Duell «Radfahrer gegen Trabrennpferd» mit Franco Marvulli – Saisonstart mit Pauken und Trompeten am kommenden Sonntag auf der Pferderennbahn Zürich-Dielsdorf

 

Dielsdorf, 2. Mai 2019 – Die Rennsaison auf der Parkrennbahn in Zürich-Dielsdorf wird am kommenden Sonntag, 5. Mai 2019, mit dem traditionellen «Zürcher Renntag» eingeläutet. Acht Pferderennen, zwei Pony-Rennen sowie ein «Match Race» zwischen dem ehemaligen Bahnradprofi Franco Marvulli und dem Traber Bombastic du Merle versprechen Hochspannung von A bis Z.

 

Spannung, hochstehender Sport sowie Spass für die ganze Familie – der erste Renntag der Saison 2019 im Zürcher Unterland hat für jeden und jede einen Leckerbissen bereit. Der Renntag beginnt um 12  Uhr mit zwei Pony-Trabrennen, die bei den Kindern besonders beliebt sind. Kleine Gäste, die sich selbst sportlich betätigen möchten, können beim Ponyreiten in der Reithalle ihr Talent testen. Die Rennbahn ist ab 11 Uhr geöffnet.

 

Der Eintritt auf den Rennplatz beträgt 20 Franken (Kinder bis 16 Jahre kommen umsonst auf den Rennplatz). Neu ist dabei der Zugang zur Tribüne beinhaltet (mehr Informationen und Ticketangebote auf der Webpage des Rennvereins Zürich). Ebenso ist das offizielle Programmheft mit den unverzichtbaren Wett-Tipps umsonst. Alles ist bereit für einen unvergesslichen Renntag für die ganze Familie! Für das leibliche Wohl ist mit einem breiten Essens- und Getränkeangebot auf dem Platz und in zwei öffentlichen Restaurants gesorgt.

 

104. Grosser Preis der Stadt Zürich mit Gästen aus München und Wien

Die Geschichte des Rennvereins Zürich beginnt am 24. Mai 1872 im «Zunfthaus zur Saffran» in Zürich. Traditionen werden hier grossgeschrieben. Das Hauptereignis vom kommenden Sonntag ist der Grosse Preis der Stadt Zürich, das älteste Schweizer Pferderennen. Es wird am kommenden Sonntag um 15.30 Uhr bereits zum 104. Mal gestartet, ausnahmsweise nicht als Jagdrennen über Hindernisse sondern als Flach-Gipfeltreffen. Und die Spannung ist dieses Jahr besonders gross: Denn neben der Schweizer Elite mit der hochklassigen Sweet Soul Music, dem bei seinen letzten drei Starts in der Schweiz ungeschlagenen Bimini Twist, dem letztjährigen GP St. Moritz-Sieger Nimrod, dem Marathon-Spezialisten Zambeso, dem frischen Fehraltorf-Sieger Clouds at Night und dem extra für 1200 Franken nachgenannten Vardak sind auch zwei ausländische Gäste am Start. Favorisiert wird der aus München angereiste Wai Key Star, ein Klasse-Galopper, der sich bis auf höchste Gruppe-Ebene – also in der Champions League des Pferderennsports – bewiesen hat. Für ihn wurde mit Cristian Demuro ein italienischer Weltklasse-Jockey verpflichtet. Der zweite Gast, der die Schweizer fordern wird, heisst Gugus des Brières. Der vierjährige Hengst stammt aus französischer Zucht, hat seine Rennen in der Slowakei und Österreich (wo der letztes Jahr Derby-Sieger war) gewonnen und wird in Wien trainiert.

 

Klasse-Hengst aus München ist Favorit in den 2000 Guineas

Um viel Prestige und 20‘000 Franken Preisgeld geht es im zweiten klassischen Rennen der Saison 2019 für die Dreijährigen. In den sogenannten «Swiss 2000 Guineas» steht der erstmals in der Schweiz laufende Münchner Gast Runnymede im Fokus, der seine letzten beiden Rennen in Frankreich gewonnen hat und seine fünf Schweizer Gegner vor eine schwierige Aufgabe stellt. Auch er hat Cristian Demuro im Sattel und wird von Sarah Steinberg in München für den Stall Salzburg trainiert. Die Schweizer Delegation stellt dem Gast mit Muddy Waters, Pacamara und Zandvoort drei Sieger entgegen, die allerdings ihre bisherigen Leistungen überbieten müssten. Wayatos und vor allem Apprenticeship stehen bisher unter ihren drei Schweizer Konkurrenten.

 

Gipfeltreffen der Meiler und der Steepler mit den Stars der Szene

Sowohl für die Meilenspezialisten im Grossen Zürcher Meilenpreis wie auch bei den Steeplern über die grossen Hindernisse laufen einige der besten Galopper der Schweiz. Namen wie Auenperle, Filou oder Take a Guess bei den Meilern sowie Baraka de Thaix, Djagble, Eclair oder Dastary d’Airy bei den Hindernispferden sind Turfisten hierzulande ein Begriff. Auch in den beiden Trabrennen sind einige Seriensieger mit dabei.

 

Lukrative Wett-Möglichkeiten und das Duell Radfahrer gegen Trab-Rennpferd

In fünf Flach-, zwei Trab- und dem Jagdrennen kann nach Herzenslust gewettet werden. Ab zwei Franken Grundeinsatz kann sich jeder und jede für die Dauer eines Rennens als «Rennpferde-BesitzerIn» fühlen – und mit etwas Glück gutes Geld verdienen. Dies gilt auch für das «Match Race» um 14.50 Uhr, in welchem der ehemalige Olympia-Silbermedaillen-Gewinner Franco Marvulli auf einem speziellen Rennrad gegen schon viermal siegreichen Trab-Wallach Bombastic du Merle antritt. Das ungleiche Duell zwischen Mensch und Tier wird von der Sportmoderatorin Annette Fetscherin, einer begeisterten Polo-Spielerin, kommentiert. Wer wohl am Ende die Nase oder das Rad vorne hat?